Zu hoher Druck

Der Blutdruck beschreibt, mit welchem Druck das Blut durch die Blutgefäße fließt (Gefäßdruck) bzw. welchen Druck das Blut auf die Gefäßwand ausübt. Das ist abhängig vom Durchmesser der Blutgefäße und von der Kraft des Herzens, aber auch von der Tageszeit sowie körperlicher oder psychischer Belastung. Angegeben wird der Blutdruck in zwei Werten: dem systolischen (wenn der Herzmuskel sich zusammenzieht) und dem diastolischen Wert (wenn der Herzmuskel sich entspannt). Der Idealwert für Erwachsene liegt bei 120/80 mm Hg. Werte über 140/90 mm Hg werden bereits als Bluthochdruck (Hypertonie) eingestuft. Liegen die gemessenen systolischen Werte häufig zwischen 130 und 140 mm Hg, sollte der Verlauf genauer beobachtet werden.

Hypertonie verursacht lange Zeit keine Beschwerden, viele Menschen fühlen sich trotz der erhöhten Werte aktiv und leistungsfähig. Deshalb wird Bluthochdruck sehr häufig nicht als Erkrankung verstanden, die behandelt werden muss. Mögliche Warnzeichen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen oder Nasenbluten. Länger andauernder unbehandelter Bluthochdruck ist eine der Hauptursachen für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen. Kommen noch anderen Faktoren wie Rauchen, Übergewicht, Diabetes und Bewegungsmangel dazu, erhöht sich das Risiko deutlich. Um eine mögliche Hypertonie frühzeitig erkennen und behandeln zu können, sollten auch gesunde Menschen in regelmäßigen Abständen ihren Blutdruck kontrollieren. Blutdruckwerte über 140 mm Hg sollten mit dem Arzt besprochen werden. Hier gilt es die Ursachen zu klären, denn auch die Einnahme einiger Medikamente (Antirheumatika, Kortison, Kontrazeptiva) kann als Nebenwirkung den Blutdruck ansteigen lassen. Treten bei bestehendem Bluthochdruck Symptome wie Sehstörungen, Lähmungserscheinungen, Bewusstseinsstörungen, starke Atemnot oder Enge in der Brust auf, handelt es sich um einen absoluten Notfall (meist Werte über 230/130 mm Hg) und ist sofort die Rettung bzw. der Notarzt zu verständigen!

Leicht erhöhte Blutdruckwerte lassen sich oft schon durch Umstellung des Lebensstils positiv beeinflussen. Dazu zählen regelmäßige Bewegung (am besten Ausdauersport), Ernährungsumstellung mit reichlich Obst und Gemüse, falls vorhanden Abbau von Übergewicht sowie Reduktion des Alkoholkonsums und Rauchstopp. Durch das Erlernen diverser Entspannungsmethoden lassen sich Stresssituationen leichter bewältigen und den Blutdruck nicht mehr so leicht ansteigen. Eine diagnostizierte Hypertonie hingegen erfordert eine lebenslange medikamentöse Behandlung, die vom Arzt immer wieder kontrolliert und bei Bedarf neu eingestellt werden muss. Wichtig ist es, das verordnete Medikament regelmäßig einzunehmen und nicht eigenmächtig abzusetzen, sobald der erwünschte Blutdruckwert erreicht ist.

Als Ergänzung zur medikamentösen Therapie können pflanzliche Extrakte aus Knoblauch, Weißdorn und Mistel eingenommen werden. Die Inhaltsstoffe dieser Arzneipflanzen wirken blutdrucksenkend und gefäßerweiternd, ebenso werden die Fließeigenschaften des Blutes verbessert. Auch die langfristige Einnahme von Omega-3-Fettsäuren unterstützt die Wirkung der blutdrucksenkenden Medikamente. Harntreibende Tees (Brennnessel, Bruchkraut, Birke, Schachtelhalm, Goldrute) senken den Druck in den Gefäßen durch die vermehrte Ausscheidung, sollten bei gleichzeitiger Einnahme blutdrucksenkender Mittel allerdings nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Mag. Bandl Waltraud

Christbäume

Unsere Schaufenster zeigen weihnachtliche Vexierbilder von Christbäumen.

Beim Betrachten unserer Schaufenster denken Kunstliebhaber unwillkürlich an die berühmten Gemälde von Giuseppe Arcimboldo , andere vielleicht an kindliche Puzzlespiele und Ratlose daran, was sie für die Feiertage noch alles zusammentragen müssen.


In der Hoffnung, dass Sie unsere Dekoration auch ein bisschen heiter stimmt, wünschen wir Ihnen einen schönen Advent.

Fasane

Bunte Vögel sind an grauen Herbsttagen ein Hingucker in unseren Schaufenstern. 

In der dunklen Jahreszeit sehnt man sich nach Licht und Farbe, nach einem Ausgleich dafür, dass die Natur jetzt schmucklos erscheint. Das erklärt wohl die Lichtorgien um das Weihnachtsfest, das Silvesterfeuerwerk und …. die am 11.11. beginnende Faschingszeit mit ihren bunt und glitzernd gefeierten Bällen. Da soll und kann man doch durchaus etwas fürs Wohlbefinden, für ein strahlendes Aussehen und für die Fitness der Tanzbeine tun.    

Städtereisen

In unseren Schaufenstern thematisieren wir Ansichten von „Good Old London“ – ein wenig hintergründig – die beliebten Städtereisen.

 

 

 

Die große Hitze ist vorbei und viele Reiselustige planen Besichtigungsfahrten in die Städte ihrer Träume. Ein Gewinn für Geist und Seele – solange der Körper mitmacht. Also schon vor der Abreise an klimatische Besonderheiten, mögliche Attacken auf die Verdauung, Schlaflosigkeit, Parasiten usw. denken und vorsorgen… und dann das Programm der persönlichen Fitness anpassen und gegebenenfalls einmal den „Mut zur Lücke“ aufbringen!

 

 

Schwimmen

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Ab ins Wasser

Bei heißen Temperaturen lockt das kühle Nass. Schwimmen zählt zu den beliebtesten und gesündesten Sportarten.

Wahrscheinlich sind Menschen schon immer geschwommen. Die älteste Darstellung von schwimmenden Menschen findet sich in einer Höhle mitten in der Sahara und ist geschätzte 8000 Jahre alt. Auch in Japan und Indien findet man frühe Dokumente, die über menschliche Fortbewegung im Wasser berichten.

Im alten Ägypten gehörte es zum guten Ton, schwimmen zu können. Im antiken Griechenland war es ein fixer Bestandteil der Bildung. Die Römer entwickelten eine hochstehende Badekultur. Schwimmen wurde aber hauptsächlich für militärische Zwecke gelehrt. Die Germanen galten als hervorragende Schwimmer – auch in eiskaltem Wasser. Der von ihnen überlieferte Schwimmstil ähnelt dem heutigen Kraulen.

Im Mittelalter änderte sich die Einstellung zum Wassersport: Baden und Schwimmen und die damit verbundene Entblößung des Körpers wurden zunehmend bekämpft. Wasser galt fortan als gefährliches Element und man erzählte sich Gruselgeschichten von Seeungeheuern und Wasserdämonen. Ertrinken wurde daraufhin eine häufige Todesursache. Mit Beginn der Neuzeit begann sich die Haltung zur Bewegung im Wasser wieder zu ändern. Man erkannte, dass Schwimmen zu können den Tod durch Ertrinken vermeidbar macht. Ende des 18. Jahrhunderts wurden in Europa die ersten öffentlichen Badeanstalten eröffnet. In Österreich gab es ab 1810 erste Militärschwimmschulen, ab Ende des 19. Jahrhunderts dann Schwimmclubs und Schwimmunterricht in Schulen. Seit den 1960er Jahren lernt praktisch jedes Kind schwimmen.

Der menschliche Körper hat etwa die gleiche Dichte wie Wasser und fühlt sich dort daher fast schwerelos an. Beim Schwimmen nützt man das Rückstoßprinzip. Das Wasser wird durch die Bewegung rückwärts gedrückt, wodurch der Körper nach vorne gleitet. Eine optimale Wasserlage vermindert den Widerstand. Man schwimmt schneller, wenn der Körper möglichst gestreckt und waagrecht im Wasser liegt und zum Einatmen nur leicht gedreht oder gehoben wird.

Die Schwimmer in der Höhle der Sahara bewegten sich im Gleichschlag – einer Vorform des Brustschwimmens. Die ersten Techniken des moderne Wettkampfschwimmens waren Brust- und Seitenschwimmen. Auch Kraulen ist eine alte Schwimmtechnik und wurde in den 1930er Jahren von einem Australier, der diese Art zu Schwimmen den indigenen Völkern der Salomonen abgeschaut hatte, in den Schwimmsport eingeführt. Der kraftraubende Delfin- oder Schmetterlingsstil wurde 1934 an der Universität Iowa, USA, entwickelt.

Schwimmen ist ein idealer Ganzkörpersport, der die Gelenke schont und für Menschen aller Altersklassen und fast unabhängig vom körperlichen und gesundheitlichen Zustand geeignet ist. Gute Trainingseffekte erzielt man ab etwa 20 Minuten Dauerschwimmen. Der gewählte Schwimmstil ist dabei nicht entscheidend, der Kopf sollte allerdings nicht dauerhaft nach oben gestreckt bleiben, um Verspannungen im Nacken zu vermeiden. Auch alternative Sportarten im Wasser wie Aquajogging, Aqua-Fitness oder Wassergymnastik kräftigen durch den Wasserwiderstand auf sanfte Weise die Muskulatur.

Genießen Sie das Wasser – egal ob schwimmend oder ausgelassen planschend – und vergessen Sie bei all dem Spaß nicht auf wichtige Sicherheitsregeln – vor allem, wenn Kinder dabei sind – und nicht auf den Sonnenschutz. Dann steht einem perfekten Badetag nichts mehr im Wege

Mag. Susanne Sinz

Mag. Susanne Sinz - Pharmazeutin & Inhaberin

In unserer Apotheke dürfen wir jeden Tag etwa 500 Kundinnen und Kunden begrüßen. Bestmögliche Beratung in allen Anliegen rund um Gesundheit und Wohlfühlen, unser großes Produktsortiment und persönlicher und freundlicher Kontakt sind zu allen sind uns eine Herzensangelegenheit. Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihr Wohlbefinden.

Danke, dass Sie uns zur beliebtesten Apotheke in Leoben machen!

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Brüchige Nägel

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Brüchige Nägel

Brüchige Nägel kommen bei zirka 20% der Bevölkerung vor. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.
Man unterscheidet das schichtweise, lamellenartige Absplittern der Nägel vom freien Rand (Onychoschisis) und das längsfaserige Aufsplittern des Nagels (Onychorrhexis).

Die Ursachen können vielfältig sein:

  • häufiger Kontakt mit Chemikalien wie Seife, Putzmittel oder Nagellackentferner
  • Vitamin- und Mineralstoffmangel
  • Hauterkrankungen wie Nagelpilz, Psoriasis, Ekzeme
  • Schilddrüsen-Funktionsstörungen
  • Rheumatische Arthritis
  • Zytostatika in einer Chemotherapie
  • Mechanische Belastungen der Nägel
  • Kürzen der Nägel mit stumpfen Scheren oder unsachgemäßes Feilen

Speziell abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin (Vitamin H), Kieselerde, Goldhirse, Pantothensäure, Zink, Kupfer und Eisen helfen, Mangelerscheinungen auszugleichen. Die Nägel können wieder gestärkt nachwachsen. Spezielle Nagelpflegeprodukte und schützende Pflegelacke lassen brüchige Nägel bei regelmäßiger Anwendung rasch wieder gepflegt aussehen.

Langandauernde Veränderungen an den Fingernägeln, vor allem mit Verfärbungen oder einem Ablösen der Nagelplatte vom Nagelbett, sollten ärztlich kontrolliert werden.

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Wimpern

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Wimpern

Beim Wegblasen einer ausgefallenen Wimper darf man sich etwas wünschen…

Säugetiere – und daher auch der Mensch – haben an den Lidkanten leicht gebogene Härchen: die Wimpern (Zilien). Oben am Augenlid hat der Mensch ca. 150-250 Wimpern, 8-12mm lang, unten 50-150, 6-8mm lang, mit einer Lebensdauer von 100 bis 150 Tagen. Die Wimpern schützen die Augen durch das Abfangen von Staubpartikeln und anderen kleinen Fremdkörpern. Mit ihren sensiblen Nerven sind die Wimpern am Lidschlussreflex beteiligt, der uns die Augen unwillkürlich schließen lässt, sobald sich etwas potentiell Schädigendes dem Auge nähert. In den Wimpernreihen befinden sich verschiedene Talg- und modifizierte Schweißdrüsen (Zeis-, Meibom-, Moll-Drüsen), deren Ausscheidungen Bestandteile des Schutzfilms des Auges sind. Ein Wimpernschlag dauert übrigens 0,1 Sekunden.

Schon in früheren geschichtlichen Epochen wie im Alten Ägypten standen die Augen und Wimpern im Mittelpunkt des dekorativ-kosmetischen Interesses. Wer kennt nicht Cleopatras dramatisches Augenmake-up? Heute ist Wimperntusche oder Mascara (von altitalienisch „Maske“) eines der beliebtesten Schminkutensilien. Im 19. Jahrhundert brachte der französischstämmige Brite Eugène Rimmel die erste Mascara auf den Markt. Diese war ein fester Block und die Farbe wurde mit einer feuchten Bürste aufgetragen. Flüssige Mascara in der Tube gibt es seit den 1920er Jahren. 1935 entwickelte die Wiener Sängerin Helene Winterstein-Kambersky die erste wasserfeste Wimperntusche, ein bühnentaugliches, schweiß- und hitzefestes Produkt in Cremeform, das mit einem gerollten Papierstächen aufgetragen wurde. Diese innovative Rezeptur ist heute noch Grundlage etlicher wasserfester Produkte. 1957 erfand Helena Rubinstein die Wimperntusche, wie wir sie heute kennen: zähflüssige Farbe in einem Fläschchen mit im Deckel integrierter Bürste. Grundlage jeder Wimperntusche sind Farbpigmente meist aus schwarzem Kohlenstoff und Eisenoxiden mit Ölen oder Wachsen als Träger. Für noch effektvollere Augenaufschläge gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts auch falsche Wimpern zum Aufkleben aus Naturhaar, Naturfedern oder synthetischen Fasern.

Wimpernseren sollen die Wimpern dichter und länger wachsen lassen. Neben pflegenden Inhaltsstoffen enthalten einige dieser Produkte Prostaglandine. Dieses Hormon wird in der Augenheilkunde zur Behandlung von erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom) verwendet. Von der Anwendung eines Arzneistoffs für rein kosmetische Zwecke und dem damit verbundenen medizinischen Risiko kann wohl nur abgeraten werden. Die bei uns in der Apotheke erhältlichen Wimpernpflegeprodukte sind jedenfalls frei von solchen Bestandteilen.

Achten Sie beim Augenmake-up besonders auf Hygiene: Produkte nicht zu lange nach dem Öffnen verwenden, Pinsel häufig waschen, am Abend gut abschminken. Dann können Sie – gerade jetzt im Fasching – unbeschwert und wunderschön mit den Wimpern klimpern.

Mag. Susanne Sinz

 

 

 

 

 

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Schutz vor Allergien

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Schutz vor Allergien

Frühling, Pollen, Allergie 

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt der Pollenflug und damit die Allergiezeit. Kann man dem Schniefen, Niesen, Augenrinnen und Jucken vorbeugen?

 

Zunächst kann das Ausmaß an Pollen, dem man ausgesetzt ist, vermindert werden: Informationen über die zu erwartende Pollenbelastung erhalten Sie z.B. unter www.pollenwarndienst.at. Bei hoher Pollenbelastung meiden Sie am besten lange Aufenthalte und Sport im Freien. Bei Regen oder kurz nach dem Regen ist die Pollenbelastung deutlich geringer. Damit möglichst wenige Pollen in Ihren Wohnbereich gelangen, lüften Sie am besten nachts oder nur am frühen Morgen. Empfehlenswert ist, beim Nach-hause-kommen die Kleidung zu wechseln, draußen getragene Kleidung nicht im Schlaf- und Wohnbereich aufzubewahren und die Haare vor dem Zu-Bett-gehen zu waschen. Regelmäßiges Saugen (mit einem Staubsauger mit Pollenfilter) und Wischen vermindert die Pollenbelastung und die Wäsche trocknen Sie am besten drinnen. Wichtig ist auch, die Lüftungsfilter im Auto und im Wohnbereich mindestens einmal im Jahr zu tauschen.

Nasenspülungen oder –duschen mit Salzlösung entfernen Pollen von der Nasenschleimhaut, befeuchten und lindern. Augentropfen mit Ectoin schützen vor Reizen und Allergenen aus der Umwelt. Ectoin ist eine natürliche Substanz, die von Bakterien gebildet wird, die sich damit gegenüber extremen Umweltbedingungen unempfindlich machen.
Präparate mit Extrakten aus der Traganthwurzel (z.B. Lectranal®) mildern die Überreaktion der Körperabwehr und senken die Allergieempfindlichkeit. Am besten beginnt man mit der Einnahme schon vor der Pollensaison.
Zur Linderung und Behandlung von starken allergischen Beschwerden gibt es gut wirksame Medikamente mit antiallergischen Wirkstoffen. Auch Desensibilisierungstherapien, bei denen dem Immunsystem durch die Zufuhr kleiner Allergenmengen die Überreaktion sozusagen abtrainiert wird, bringen bei vielen Menschen Erleichterung.

Mag. Susanne Sinz

 

 

 

 

 

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Luft im Bauch

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Luft im Bauch

So gut wie jeder hat ab und zu einen Blähbauch. Das Spannungs- und Völlegefühl, einhergehend mit krampfartigen Bauchschmerzen und abgehenden „Darmwinden“, ist für die Betroffenen sowohl belastend als auch sehr unangenehm.

 

Dabei sind Darmgase vollkommen natürlich. Sie entstehen als Produkt während des Verdauungsvorganges und sind vorwiegend aus Sticksoff, Kohlendioxid, Wasserstoff, Methan und Sauerstoff zusammengesetzt. Abhängig vom Nahrungsmittelkonsum kann sich die Beschaffenheit und Menge allerdings ändern. Normalerweise werden gewöhnliche Gasmengen vom Körper unbemerkt nach außen transportiert. Bei einem Überschuss an Gas ist dies jedoch nicht mehr möglich. Die Gase sammeln sich als Bläschen oder Schäume an und verlegen die Verdauungswege. Wenn sich der Darm schließlich zu sehr verkrampft, werden diese Gase „eingeklemmt“ und führen zu Überblähung und infolgedessen zu Schmerzen.

 

Wie entstehen übermäßige Gasmengen?

Manche Lebensmittel steigern das Gasvolumen enorm. Hülsenfrüchte, Sauerkraut, Vollkornprodukte und gewisse Obstsorten wie Äpfel, Bananen oder Zwetschken stehen ganz oben auf der Liste. Kohlensäurehaltige Getränke und das Verschlucken größerer Luftmengen durch hastiges Essen oder Kaugummikauen können ebenfalls einen Blähbauch verursachen. Auch Stress kann sich bei manchen Menschen negativ auf die Verdauung auswirken.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Fruktose- oder Laktoseintoleranz führen oft zu Blähungen. Eine ärztliche Abklärung von wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden und häufigen Blähungen ist unbedingt erforderlich, vor allem wenn Fieber auftritt oder wenn man Veränderungen des Stuhls bemerkt (Blut im Stuhl, wiederkehrende Verstopfung und/oder Durchfälle).

 

Sofern keine Erkrankungen die Blähungen hervorrufen, kann man selbst dagegen vorgehen. Damit erst gar kein Blähbauch entsteht, trägt man am besten lockere Kleidung. Langsames Essen und gründliches Kauen verhindert Verschlucken von zu viel Luft und erleichtert den weiteren Verdauungsvorgang. Große Mahlzeiten, vor allem abends, sollten vermieden werden. Bewegung wie ein Spaziergang nach dem Essen bringt die Verdauung in Schwung.

 

Grundlage für eine gut und schmerzfrei funktionierende Verdauung sind gutes und gesundes Essen, ausreichend Wasser und unsere Darmbakterien (Darmflora). Mit Probiotika kann man die Zusammensetzung und Menge der Darmflora verbessern und so den Darm stärken.

Tees mit Fenchel, Anis, Kümmel, Kamille und Pfefferminze wirken blähungstreibend und krampflösend. Bitterstoffe, wie in Enzianwurzel Tausendguldenkraut oder Wermut enthalten, stimulieren die Verdauung und helfen Völlegefühl zu reduzieren. Tropfen und Kautabletten mit Dimeticon wirken entschäumend und zerstören Gasblasen, indem sie deren Oberflächenspannung herabsetzen. Dadurch wird deren Abtransport erleichtert. Auch Bauchmassagen mit Fenchel-, Kümmelöl oder der bewährten Windsalbe schaffen Abhilfe (im Uhrzeigersinn massieren!). Bei starken Bauchkrämpfen helfen Medikamente mit krampflösenden Wirkstoffen (Buscopan ®).

 

Mag. Vanessa Lengauer

 

 

 

 

 

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Kopfschuppen

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Leise rieselt ……… rieseln die Kopfschuppen

Glänzende Plättchen verfangen im Kopfhaar, Rieseln von kleinen hellen Flöckchen auf Nacken und Schultern bei Berührung und Bewegung der Haare -– Das sieht nicht schön aus und stört viele Betroffene

Die menschliche Haut, unser größtes Organ, erneuert sich etwa alle vier Wochen. Dabei wandern die älteren Hautzellen an die Hautoberfläche, verhornen und werden schließlich als winzige Schüppchen abgestoßen. Erfolgt der Zellerneuerungsprozess aber zu schnell, verklumpen sich diese Schüppchen und werden dann als Zellhaufen (sichtbare Schuppen) abgestoßen. Bei vermehrtem Auftreten von Hautschuppen im Bereich der Kopfhaut spricht man von Pityriasis simplex capillitii – (Kopf-)Schuppen.

Es gibt zwei Formen von Schuppen:

Trockene Schuppen (fein, weiß bis gräulich, „rieselfreudig“) sind auf eine funktionelle Störung der Kopfhaut zurückzuführen. Charakteristisch für diese Form ist die insgesamt trockene, fettarme Kopfhaut. Starke Hitze (Sommer, Haarföhn), trockene Raumluft, austrocknende Shampoos und Pflegemittel, die die Kopfhaut reizen, fördern diese.

Fette Schuppen (gelblich, ölig, meist größer als trockene) entstehen durch eine erhöhte Talgproduktion verursacht durch erbliche Veranlagung, hormonelle Einflüsse, Klima oder Stress. Da diese Hautzellen zudem klebrig sind, werden sie nicht so schnell abgeschilfert und bleiben als fettige Plaques haften. Dies begünstigt das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur, der zur normalen Hautflora gehört, und ist häufig von Rötungen der Kopfhaut und Juckreiz begleitet.

Kopfschuppen sind meist harmlos, doch es können auch einige Hauterkrankungen wie Psoriasis (Schuppenflechte), seborrhoisches Ekzem und atopische Ekzem (Neurodermitis) zu Grunde liegen. Auch Allergien, psychische Belastung und die Ernährung können eine Rolle spielen. Bei Babys beobachtet man häufig eine fettige, gelbbraune Schuppenschicht auf der Kopfhaut, den Kopfgneis oder Milchschorf. Nach der Haarwäsche lassen sich die erweichten Schuppen leicht mit einer weichen Bürste vorsichtig ablösen. In hartnäckigen Fällen helfen das Betupfen der Kopfhaut mit Olivenöl vor dem Haare waschen und spezielle Produkte.

Was hilft gegen Schuppen?

Je nachdem, ob trockene oder fettige Schuppen vorliegen, gibt es verschiedene Antischuppen-Shampoos. Milde, rückfettende oder harnstoffhaltige Kopfwaschmittel helfen gegen trockene Schuppen. Entfettende Shampoos, die oftmals auch pilzabtötende Stoffe (wie Selendisulfid, Bifonazol, Ketoconazol, Octopirox, Climbazol) enthalten, wirken gegen fettigen Schuppen. Sie werden zwei- bis dreimal wöchentlich im Wechsel mit milden Shampoos verwendet. Der Erfolg stellt sich nach 6–10 Wochen ein. Bei sehr hartnäckigen, festhaftenden Schuppen sowie begleitenden Entzündungen hat sich der kurzfristige Einsatz von kortisonhaltigen Lösungen bewährt (auf ärztliche Verschreibung!). Salicylsäure als Bestandteil bewirkt, dass sich die Schuppen leichter ablösen. Gegen den Juckreiz werden die Wirkstoffe Polidocanol und Kertyol eingesetzt. Kertyol wirkt auch entzündungshemmend, antiseptisch und hemmt die übermäßige Talgproduktion.

Auch pflanzliche Wirkstoffe bewähren sich gut gegen Schuppen. Zum Einsatz kommen u.a. Auszüge aus Brennnesselblättern, aus Arnika und Klettenwurzel, Melissenöl, Hamameliswasser, Extrakte aus der großen Kapuzinerkresse, aus Myrte, aus Weidenrinde (enthält Salicylsäure) und Spülungen mit Rosmarin- oder Stiefmütterchentee. Auch Haarpackungen mit Olivenöl oder Sesamöl können hilfreich sein.

Wenn die Schuppen über längere Zeit bestehen bleiben, bedürfen sie einer ärztlichen Abklärung und Behandlung.

Gute Haarpflege beginnt bei der Haarwäsche und der Wahl des richtigen Shampoos. Zu häufiges Waschen, Nachspülen mit zu heißem Wasser, kräftiges Trockenrubbeln mit dem Handtuch und heißes Föhnen sowie übermäßiger Gebrauch von Stylingprodukten wie Haarspray fördern die Schuppenbildung. Von einer dauerhaften, prophylaktischen Verwendung von Schuppenshampoos ist abzuraten, da dadurch die Kopfhaut nur unnötig gereizt wird. Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen zur Haarpflege.

Mag.pharm. L. Ammerer

 

 

 

 

 

Mag. Susanne Sinz - Pharmazeutin & Inhaberin

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