|
|
|
Freies Durchatmen
 |
|
Während der Schnupfensaison greift man oft zu abschwellenden Nasentropfen oder Nasensprays. Die darin enthaltenen Wirkstoffe Naphazolin, Tramazolin, Xylometazolin oder Oxymetazolin verengen die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. Dadurch schwillt die Schleimhaut ab und freies Durchatmen ist wieder möglich. |
Werden solche Präparate allerdings länger als eine Woche angewandt, reagiert die Nasenschleimhaut äußerst sensibel. Sie trocknet aus und verliert dadurch ihre Schutzfunktion gegen eindringende Keime. Neuerliche Infekte der oberen Luftwege sind die Folge. Der wiederholte Griff zum befreienden Schnupfenmittel wird zum fatalen Fehler. Die abschwellende Wirkung der Präparate lässt nämlich nach und die bereits geschädigte Schleimhaut schwillt stark an. Die Folge ist eine dauerhaft verstopfte Nase.
Leiden Sie bereits unter dem Krankheitsbild der "toxischen Rhinopathie", so gibt es zwei Möglichkeiten, diese wieder los zu werden.
- Wir raten das langsame Herunterdosieren der Schnupfenmittel. Wechseln Sie von der Erwachsenendosierung zur Kinderdosierung und dann zur Säuglingsdosierung. Diese kann dann mit physiologischer Kochsalzlösung so lange verdünnt werden, bis letztlich nur noch Salzlösung in der Flasche ist.
- Bei der zweiten Methode werden Präparate nur noch in einem Nasenloch angewandt. Das nicht behandelte Nasenloch wird anschwellen, aber durch das andere bekommen Sie noch Luft. Ist der Entzug nach einiger Zeit auf der einen Seite geglückt, setzt man auch auf der anderen Seite ab.
In geheizten trockenen Räumen soll die Nasenschleimhaut prinzipiell mit physiologischer Meersalz- oder Salzlösung befeuchtet werden.
Wir in der Josefee-Apotheke begleiten Sie gerne mit unseren Ratschlägen durch die Schnupfensaison.
Sehen Sie dazu passend unsere Schaufenster Wilhelm Busch.
|
|
 |