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Medikamente und Auto
Urlaubszeit ist Reisezeit und oft verbunden mit längeren Autofahrten. Uneingeschränkt fahrtüchtig sollte dabei nicht nur das Fahrzeug, sondern vor allem auch der Fahrer/die Fahrerin sein.
Damit Übermüdung am Steuer erst gar nicht aufkommen kann, beginnt man die Fahrt am besten ausgerastet. Alle 2 bis 2 1/2 Stunden ist es Zeit für eine kleine Pause, am besten mit Bewegung an der frischen Luft, genügend Flüssigkeit (kein Alkohol!) und kleinen, leichten Mahlzeiten. Kaffee und andere Muntermacher sollen nur in Maßen genossen werden.
Viele Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Dazu gehören unter anderem Schlaf- und Beruhigungsmittel, blutdrucksenkende Mittel, Psychopharmaka, starke Schmerzmittel, Medikamente gegen Epilepsie und Parkinson, aber auch Arzneimittel gegen Allergie, gegen Reisekrankheit und hustenreizstillende Präparate. Ein entsprechender Warnhinweis befindet sich auf der Medikamentenpackung und im Beipacktext.
Probleme im Straßenverkehr treten besonders am Beginn einer Therapie oder nach einer Dosisänderung auf. Wenn ein Arzneimittel, das möglicherweise die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt, zum ersten Mal eingenommen wird, darf danach nicht mit dem Auto gefahren werden.
Alle laufend verordneten Medikamente sind auf jeden Fall auch vor bzw. während einer Autofahrt einzunehmen. Es ist ratsam, mögliche Gefahren im Vorhinein mit dem Arzt oder in der Apotheke abzuklären. Wir beraten Sie gerne!
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