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Gesunde, schöne BeineSchönheitsmängel der Beine lassen sich mit der aktuellen Hosenmode meist kaschieren. Dennoch ist es ratsam, den Beinen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Dabei geht es nicht nur darum, auch im Badeanzug oder im Rock gut "dazustehen", sondern um die Gesunderhaltung dieser strapazierten Gliedmaßen. VENENSCHWÄCHE Mehr als ein Drittel der Bevölkerung haben Probleme mit den Venen. Das Blut, das den Körper mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt hat, wird durch die Venen zum Herz zurück transportiert. Venenklappen verhindern, unterstützt durch die Muskelpumpe, daß das Blut zurückfließen kann. Funktionieren diese Hilfen nicht mehr richtig, staut sich ein Teil des Blutes an der tiefsten Stelle, also in den Beinen, oder wird in oberflächliche Venen gedrückt, die sich ausdehnen. Die Folgen sind dicke, müde Beine, die schmerzen, kribbeln oder jucken, Besenreiser und Krampfadern. Als Komplikationen können Thrombosen, Ödeme, Venenentzündungen und offene Beine auftreten. Venenschwäche ist zum Teil erblich bedingt, wird jedoch durch zusätzliche Faktoren begünstigt. Dazu zählen mangelndes Training der Beinmuskulatur, z.B. bei überwiegend sitzender oder stehender Tätigkeit, schwere Belastung durch Übergewicht und Schwangerschaften, überschlagene Beine, falsches Schuhwerk (hohe Absätze) und falsche Ernährung. Vorbeugende Maßnahmen
Ernährung Daß Venenschwäche durch falsche Ernährung begünstigt werden kann, mag erstaunen. Wie wichtig eine ausgewogene, vielseitige Ernährung auch für die Venengesundheit ist, wird klar, wenn man sich folgende Tatsachen bewußt macht: Verstopfung hat ebenso wie Übergewicht einen negativen (mechanischen) Einfluß auf die Venen. Ein Mangel an Vitamin C und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen (z.B. Rutin) kann die Kollagenstruktur in den Venenwänden schwächen, und falsche Fettwahl begünstigt Ablagerungen in den Gefäßen. Alkohol und Nikotin beeinflussen den Dehnungszustand der Blutgefäße. Zu wenig Wasser beeinträchtigt auch die Blutzirkulation. Qualifizierte Beratung über eine gesunde Ernährung erhalten sie kostenlos in unserer Apotheke und finden Sie im wesentlichen auch in unserem Artikel Praktische Tipps für eine schlankere Linie. Hilfe aus der Apotheke Ihre Apotheke hält Fertigpräparate mit gefäßabdichtenden Wirkstoffen aus rotem Weinlaub, Roßkastanien, Buchweizen, Mäusedorn, Steinklee u.a. für Sie bereit. Ginkgo- und Knoblauchpräparate verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und beugen Gefäßablagerungen vor. Wichtig ist die regelmäßige Einnahme in der richtigen Dosierung. Äußerlich unterstützen können Sie die Therapie mit Salben und Gelen, die die genannten Wirkstoffe und/oder durchblutungsfördernde bzw. gerinnungshemmende Stoffe (z.B. Heparin) enthalten und Ihre Beine dabei pflegen und erfrischen. Mit einem Kompressionsverband oder -strumpf kann dem Blutstau entgegengewirkt werden. CELLULITE Die als unschön empfundenen Dellen an den Oberschenkeln sind eine Folge einer Bindegewebsschwäche und stellen primär ein kosmetisches Problem dar. In der Apothekenkosmetik gibt es Präparate, die mit Pflanzenwirkstoffen eine Hemmung der Fetteinlagerung und eine Glättung der Haut bewirken sollen. Hautstraffende und feuchtigkeitsspeichernde Zusätze verbessern die Wirkung. Gegen Cellulite wirkende Substanzen sind auch in einem speziellen Tee enthalten, der in unserer Apotheke erhältlich ist. FUSSPROBLEME Durchblutungsstörungen und eine schlechte Versorgung von Haut und Gewebe bewirken, besonders bei Diabetikern, empfindliche, trockene, oft rissige Haut. Dadurch kann es zu Infektionen und schlecht heilenden Wunden kommen. Vorbeugende Maßnahmen
Auf Nagelpilz wurde in einem unserer früheren Tipps bereits ausführlich eingegangen.
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