![]() |
![]() |
|
Kontaktdermatitis und Kontaktekzem
Durch den Kontakt der Haut mit bestimmten Stoffen können Reaktionen (Dermatitis) hervorgerufen werden, wie Rötung, Brennen, Juckreiz und bläschenartige Schwellungen, die von selbst wieder abklingen oder unter schuppender, trockener Haut abheilen, in manchen Fällen aber auch zu hartnäckigen Ekzemen führen. Solche Hautzustände können auf die Reizstoffe z.B. von Brennesseln oder einer Nesselqualle oder auf giftige oder ätzende Chemikalien zurückzuführen sein ("toxischer Nesselausschlag"). Sie treten schon beim erstmaligen Kontakt mit diesen Substanzen auf. Sie sind um so ausgeprägter, je mehr Reizstoffe an die Haut gelangen, und klingen meist nach einiger Zeit wieder ab. Grund für die genannten Hauterscheinungen kann auch eine Kontaktallergie sein. Kontaktallergien wurden in den westlichen Industrieländern bei 10-15% der Bevölkerung diagnostiziert (bei Frauen dreimal so häufig wie bei Männern). Dabei handelt es sich um eine Abwehrreaktion gegen Stoffe ("Allergene"), gegen die der Körper bei einem früheren Kontakt sensibilisiert wurde, d.h. Abwehrstoffe gebildet hat, mit denen er sich bei wiederholtem Kontakt zur Wehr setzt. Die allergische Reaktion tritt sofort nach dem Kontakt auf und ist auf die Hautpartien beschränkt, die mit dem Allergieauslöser in Berührung waren. Bei Stäuben und Sprühflüssigkeiten ist der betroffene Bereich natürlich diffuser.
Bei einer chronischen Hautschädigung können durch Risse in der Oberhaut Krankheitserreger bzw. Pilzsporen eindringen, was zu weiteren unangenehmen Folgen führen kann. Von den vielen Stoffen, die Kontaktallergien auslösen können, sind in Mitteleuropa derzeit Nickel (Modeschmuck, Knöpfe) und Kobalt (Bodypiercing), Duft- und Aromastoffe, Haarfärbemittel, Konservierungsmittel, Latex bzw. Gummihilfsstoffe am häufigsten. Bei manchen Menschen treten auch bei bestimmten Pflanzen sowie bei äußerlich anzuwendenden Arzneipräparaten allergische Reaktionen auf. Ein sogenanntes "Berufsekzem" tritt durch den Kontakt mit einem bestimmten Allergen an der Arbeitsstelle auf und kann manchmal einen Berufswechsel notwendig machen. Vorbeugung und Behandlung:
In Ihrer Apotheke berät man Sie gerne bei Hautproblemen und hält für jeden Hauttyp unbedenkliche Pflegeprodukte hoher Qualität für Sie bereit. |
||||
| Webdesign by GeBE GmbH, Büro Leoben | |||||