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Konzentrationsschwäche
| Konzentrationsstörungen treten gelegentlich bei jedem Menschen auf. Plötzlich fällt einem etwas nicht mehr ein, das einem normalerweise geläufig ist. Nehmen solche Gedächtnislücken merklich zu und läßt insbesondere das Kurzzeitgedächtnis nach, muß etwas unternommen werden.
Nachlassende Gehirnleistung und Konzentrationsstörungen gehören nicht unbedingt zum normalen Alterungsprozess. Sie können verschiedene Ursachen haben, die medizinisch abzuklären sind: |
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- Mangelnde Durchblutung
- Neurologische Erkrankungen (z.B. Alzheimer)
- Schäden an der Halswirbelsäule
- mangelhafte Ernährung und Stoffwechselstörungen
- Toxische und Umweltbelastung (Umweltgifte, Alkohol, Medikamente, Elektrosmog, Lärm...)
- Psychische Erkrankungen
- Folgen eines Schlaganfalles
- Herz- und Kreislauferkrankungen
Viele dieser Faktoren sind durch eine gesunde Lebensweise vermeidbar und auch erfolgreich behandelbar. Dazu einige Anregungen:
- Bewegungstherapie: Alle Ausdauersportarten (Wandern, Laufen. Radfahren, Tanzen, Schwimmen...) fördern durch die verbesserte Durchblutung bzw. Sauerstoffzufuhr die Leistung des Gehirns.
- Gehirntraining: Suchen Sie bewußt neue Reize und Anregungen. Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit, Gedächtnis, logisches Denken und geistige Kreativität lassen sich gut mit Spielen steigern. Das Angebot reicht von Rätseln ("Denksport") in Zeitschriften über Karten-, Quiz-, Gedächtnis- u.a. Spiele bis hin zum Erfinden und Lösen von selbst gestellten Aufgaben (Kurzgeschichten schreiben, Fremdsprache lernen, Photomotive sammeln .....).
- Stressabbau und Entspannung: Stress "zerstreut", d.h. die Konzentration bei der Informationsaufnahme ist gestört. Stress entsteht nicht nur durch Arbeitsüberlastung, sondern auch durch ständige Reizüberflutung. Ausreichender und ungestörter Schlaf, bewußt genossene Pausen und Entspannungsübungen, wie Meditation oder autogenes Training, steigern die Leistungsfähigkeit.
- Gesunde Ernährung: Die Qualität der Nahrung hat einen Einfluß auf geistige Beweglichkeit und Leistungen, wie Konzentration und Gedächtnis, auf die Stimmungslage und auf die Anfälligkeit für bestimmte degenerative Gehirnerkrankungen. Eine vollwertige Ernährung, die - möglichst bei jeder Mahlzeit - Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett im richtigen Verhältnis und ausreichend Vitalstoffe (Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe) liefert, hält das Gehirn fit und beugt auch Krankheiten vor, die zu Durchblutungsstörungen im Gehirn führen können. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser) ist unentbehrlich.
- Nahrungsergänzungen und naturheilkundliche Mittel: In manchen Fällen, z.B. bei Menschen mit Eßstörungen oder bei Rauchern, kann eine gezielte Nahrungsergänzung durch ein ausgewogenes Vitalstoffpräparat angezeigt sein. Auch Lecithin zählt als Nervennahrung und unterstützt die Gehirnfunktion. Ginkgo biloba steigert die Gehirndurchblutung, fördert den Sauerstofftransport und aktiviert den Zellstoffwechsel. Auch homöopathische Mittel und Bachblüten, wie z.B. Chestnut Bud oder Clematis, werden zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit eingesetzt.
- Soziale Kontakte: Der Umgang mit anderen Menschen fordert und fördert Aufmerksamkeit und geistige Leistung. Überwinden Sie Ihre Hemmungen oder etwaige Ängste, suchen Sie Gemeinsamkeit bei Spiel und Sport, bei kulturellen und geselligen Ereignissen und pflegen Sie bewußt Kontakte!
Qualifizierte Beratung in allen Gesundheits-, Ernährungs- und Lifestyle-Fragen erhalten Sie kostenlos in Ihrer Apotheke.
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