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Insektenstiche

Bild: Stechmücke:

Im Sommer kommt es häufig zu Insektenstichen. Die Folgen reichen von einer vorübergehenden Rötung (Bremsen), über Juckreiz (Stechmückenarten) bis zu starken Schwellungen und Schmerzen (Bienen, Wespen, Hornissen), bei empfindlichen Personen manchmal auch zu schockähnlichen Zuständen (Atemnot, Blutdruckabfall, Herzrasen, Unwohlsein, Schwindel......).

Hier helfen nur Vorbeugung sowie die Bereithaltung geeigneter Mittel gegen den leidigen Juck-Kratz-Teufelskreis, der nicht selten zu Hautläsionen und -infektionen führt.

Maßnahmen zur Vorbeugung:

  • Für längere Aufenthalte im Freien (Camping, Wandern....) Repellentien (Stoffe, die durch ihren Geruch den Anflug von Insekten verhindern) mitnehmen und gemäß Anweisung verwenden. Es gibt etliche Naturstoffe (Öle) mit Repellentwirkung.
    Auch Vitamin-B-Präparate helfen zur Vorbeugung.

    Vorsicht: Nicht alle Repellentien sind für Schwangere und Kleinkinder geeignet.

  • in feuchten, sumpfigen Gebieten (Auen, Schilfgebiete), die bevorzugte Brutstätten für Stechmücken sind, lange Ärmel und lange Hosen tragen.
  • Bei Unternehmungen im Freien, wie abendliche Grillpartys, Citronellkerzen o.ä. aufstellen.
  • Beim Essen im Freien Speisen und Getränke immer zudecken, damit Bienen und Wespen nicht angelockt werden.
  • Sind Bienen/Wespen in der Nähe, ruhig weggehen oder warten, bis das Insekt wegfliegt.

Maßnahmen nach dem Stich:

  • Bei Bienenstichen den Stachel mit dem Giftsack vorsichtig entfernen.
  • Einstichstelle kühlen, z.B. mit Eiswürfel oder verdünntem Alkohol.
  • Zum Stillen des Juckreizes Antihistaminika-Salben bzw.-Gele oder eine anästhesierende Schüttelmixtur auftragen (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich), nicht kratzen.
  • Bei starken Reaktionen empfehlen sich corticoidhaltige Salbe, Cremen oder Lotionen, die vom Arzt zu verschreiben sind.
  • Infizierte Stiche mit antibiotikahaltiger Salbe oder Puder behandeln.
  • Stiche im Mund sofort mit Eiswürfeln kühlen und sofort zum Arzt gehen.

Notfallapotheke für Allergiker:

  • Rasch wirkendes Antihistaminpräparat
  • Leicht einnehmbares Corticoid
  • Adrenalin Autoinjektor (Epipen®)
Erwähnt sei, daß in manchen Gebieten der Erde durch Insekten auch gefährliche Krankheiten (Malaria, Leishmaniose...) übertragen werden können.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne in Ihrer Apotheke.

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