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Ostereier färben mit Naturfarben aus der Apotheke

Am 15. April ist Ostersonntag - langsam wird es Zeit, mit den Vorbereitungen für das Fest zu beginnen! Für das Färben der Eier bieten sich dabei Naturfarben an - der Umwelt, aber auch der Gesundheit zuliebe.

Warum Naturfarben?

Eierschalen sind nur 0,2 bis 0,4 mm dick. Einige synthetische Handelsprodukte zum Eierfärben können die Schalen durchdringen - und so in die Nahrung gelangen! Bioprodukte zum Färben sind auf jeden Fall unbedenklich.

Durch Abkochungen von Blättern, Früchten oder Wurzelteilen kann man eine schöne Farbpalette mit Gelb-, Grün- und Violett-Tönen erzielen. Weniger erfolgreich ist leider das Eierfärben mit Hibiskus-, Malvenblüten oder Rote-Rüben-Saft.

Wer dennoch eine karminrote Farbe wünscht, kann die getrocknete Chochenille-Schildlaus (Coccus cacti) als Farbstoff verwenden. Sie ist als Lebensmittelfarbe erlaubt, wenn auch vielleicht nicht jedermanns Geschmack.

So stellen Sie Naturfarben zum Eierfärben her:

Die unten angeführten Zutaten pro Farbe in jeweils einen Liter Wasser geben und zehn Minuten sieden lassen. Zum Erlangen einer einheitlichen Farbe ist es besser, die Brühe abzugießen bzw. zu filtrieren. Dann die Eier dazu geben und zehn Minuten lang im siedenden Farbbad hart kochen.

Damit die Farbe gleichmäßig wird, die Eier im Topf mit einem Löffel hin und her bewegen. Bleiben die Zutaten hingegen im Sud, kann man schöne Muster erzielen, indem man die Eier auf den Rückständen wendet.

Lindgrün:
20g getrocknete Mateblätter

Hellgelb:
30g Birkenblätter

Sonnengelb:
20g Curcumarhizom, gepulvert

Violett:
20g getrocknete Heidelbeeren

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