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Die Pollen kommen

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Substanzen wie bestimmte Eiweißbestandteile, z.B. von Pollen, Nahrungsmitteln, Tierhaaren... Der Körper bildet nach dem ersten Kontakt mit einer solchen Substanz (Allergen) einen Antikörper. Bei einem erneuten Kontakt mit dem Allergen werden Abwehrstoffe (z.B. Histamin) freigesetzt, wodurch es zur typischen allergischen Reaktion (Rötung und Schwellung, Juckreiz, Durchfälle...) kommt.

In neueren Untersuchungen wurden Zusammenhänge zwischen Pollenallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeit festgestellt, von denen einige schon gut dokumentiert sind. Eine Birkenpollenallergie kann z.B. zu Unverträglichkeiten gegen Äpfel, rohe Karotten, Kiwi, Birnen und Kirschen führen, während Gräserpollenallergien auch mit einer Sensibilisierung gegen Tomaten, Erdnüsse, Melonen u.a. einhergehen können. Beifußallergiker reagieren meist auch auf Gewürze wie Kümmel, Fenchel, Anis u.a. allergisch.

Welche Vorsorgemöglichkeiten gibt es?

  • Vorbeugen: Umweltbelastungen (Rauchen, auch Passivrauchen, Abgase, veränderte Lebensmittel usw.) meiden
  • Exposition gegenüber Pollen und Verzehr von kreuzreagierenden Nahrungsmitteln meiden:
  • Pollenkalender und Pollenwarndienst beachten (Steiermark: http://www.pollen.at)
  • Lüften eher nachts, früh am Morgen und während oder unmittelbar nach Regenfällen
  • Wäsche (v.a. Bettwäsche) nicht im Freien trocknen (Pollenfalle)
  • Aufenthalt in Hochgebirgsklima günstig (staub- und pollenarme Luft)

Heute stehen zusätzlich wirksame medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Schaufenster im April 2003 zeigt, was unseren Dekorateurinnen zum Thema Hatschiii eingefallen ist.

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